Instrumente

Zahnarzt und zahnmedizinisches Personal benötigen für die tägliche Arbeit spezielle Instrumente. Sie dienen der Untersuchung und Behandlung und müssen hohe Anforderungen an Qualität und Stabilität erfüllen. Je nach Art des Instruments unterscheiden sich die Aufbereitungsmaßnahmen und Pflegehinweise, die für eine hygienisch einwandfreie und lange Nutzung unerlässlich sind. Omnident bietet Ihnen ein breites Sortiment von Instrumenten aus allen Bereichen der zahnmedizinischen Praxis oder des Labors.

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Welche Instrumente verwendet der Zahnarzt?

Zum Grundbesteck gehören drei Werkzeuge, die der Zahnarzt bei jeder Untersuchung verwendet:

  • Mundspiegel
  • Sonde
  • Pinzette

Je nach Behandlung benötigt der Zahnarzt außerdem weitere Werkzeuge:

  • chirurgisches Besteck (Scheren, Skalpelle, Zangen)
  • Wurzelheber, Luxationsinstrumente, Drehmeißel
  • Parodontal-Instrumente
  • Arterienklemmen
  • Nadelhalter, Fadenhalter
  • Füllungsinstrumente, -entferner, Modellierinstrumente
  • Kugel-, Plan-, Amalgam- und Zementstopfer

Selbstverständlich bietet Ihnen Omnident diese und weitere Medizinprodukte in großer Auswahl zum günstigen Preis. Sämtliche Dentalinstrumente lassen sich nicht nur nach ihrem Einsatzgebiet, sondern auch nach Risikoklassen einstufen.

Klassische Instrumenten-Einstufung in der Zahnarztpraxis

Medizinprodukte wie mehrfach verwendete Dentalinstrumente werden einer bestimmten Risikoklasse (unkritisch, semikritisch, kritisch) zugeordnet. Sie gibt Auskunft darüber, womit das Instrument in Kontakt kommt. Von der Risikoklasse hängt ab, wie ein Instrument für eine erneute Verwendung aufzubereiten ist. Gelten für die Aufbereitung des Instruments keine besonderen Anforderungen, so ist es der jeweiligen Kategorie A zuzuordnen. Hierzu gehören zum Beispiel massive, glatte Werkzeuge. Bei erhöhen Anforderungen an die Aufbereitung gehört das (meist komplex aufgebaute oder mit einer rauen, schwer zu reinigenden Oberfläche ausgestattete) Instrument zu Kategorie B.

Die folgende Tabelle nennt die einzelnen Risikoklassen mit einigen typischen Beispielen aus der Zahnarzt-Praxis:

Risikoklasse kommen in Kontakt mit Anwendung Typische Beispiele
unkritisch intakter Haut außerhalb des Mundraums Anmischspatel, Instrumentengreifpinzette, Nierenschalen
semikritisch A krankhaft veränderter Haut, Schleimhäuten nicht-invasiv Abformlöffel, Kronentrenner, Speichelsauger
semikritisch B krankhaft veränderter Haut, Schleimhäuten nicht-invasiv Bohrer, Polierbürsten, Gingivalrandschräger
kritisch A Blut, Gewebe Invasiv Küretten, Scaler, Extraktionszangen
kritisch B Blut, Gewebe Invasiv Hedströmfeilen, chirurgische Sauger, Implantatbohrer

(Der Vollständigkeit halber: Es gibt auch Medizinprodukte der Kategorie “kritisch C”, die jedoch für den Zahnarzt nicht relevant sind.)

Wie müssen Zahnarzt-Instrumente der verschiedenen Risikoklassen aufbereitet werden?

Wie der Zahnarzt sein Instrumentarium aufbereiten muss, hängt von der Risikoklasse des jeweiligen Instruments ab, wie die folgende Tabelle zeigt:

Risikoklasse Aufbereitung
Unkritisch manuelle Reinigung und Desinfektion
semikritisch A manuelle oder maschinelle Reinigung und Desinfektion mit einem (voll-)viruziden Mittel
semikritisch B Vorreinigung (direkt nach der Anwendung), dann Reinigung und Desinfektion (bevorzugt maschinell) bei Bedarf zusätzlich Sterilisation
kritisch A bevorzugt maschinelle Sterilisation, bevorzugt mit feuchter Hitze im Dampfsterilisator
kritisch B maschinelle Reinigung und thermische Desinfektion (RDG und Dampfsterilisation)

Ob beim Zahn- oder einem anderen Arzt: Bei der Aufbereitung von Instrumenten ist unbedingt auf die Herstellerangaben zu achten und den dortigen Empfehlungen zu folgen.

Besondere Pflegehinweise für Werkzeuge mit Gelenken

Wenn der Zahnarzt Dentalinstrumente mit Gelenken verwendet hat, wie die Zahn-Zange, Arterienklemme oder Scheren, gelten besondere Pflegehinweise. Jedes medizinische Instrument muss zur Vorbereitung der Reinigung und Desinfektion so weit wie möglich zerlegt werden, um die Gelenke zu öffnen und die vorhandenen Hohlräume zugänglich zu machen. Auch bei einer Reinigung mit Ultraschall sind die Gelenke zu öffnen, wenn Sie die Werkzeuge in das Ultraschallbad legen. Schenken Sie den Gelenken, aber auch den Innenflächen insgesamt, bei der visuellen Kontrolle nach der Reinigung und Desinfektion besondere Aufmerksamkeit. Hier können hartnäckige Rückstände vorhanden sein, die eine erneute Reinigung erforderlich machen. Sollte auch diese nicht zum Erfolg führen, darf das Instrument nicht mehr für die Zahn-Behandlung eingesetzt und muss entsorgt werden.


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