Zahnsonden, Paradontometer

Zur Untersuchung der Zähne und des Zahnfleischs sind Zahnsonden unverzichtbar. Die etwa 160 mm langen Instrumentegehören wie Pinzetten und Mundspiegel zur Grundausstattung jeder Zahnarztpraxis und kommen bei jeder Behandlung zum Einsatz. Sie bestehen aus einem massiven Griff und feiner Spitze, die je nach Modell gerade oder auf unterschiedliche Weise gebogen sind. Es gibt Universalsonden, Kuhhornsonden, Häkchensonden, sichelförmige Sonden, Vor- und Rückhakensonden.

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(2 Produktgruppen)

Zahnsonden lassen sich - wie chirurgische Instrumente oder Füllungsinstrumente - nach verschiedenen Kriterien klassifizieren zum Beispiel nach ihrer Form, Größe oder Funktion. Meistens werden sie jedoch nach ihrer Funktion geordnet. Hier sind zwei Arten zu unterscheiden:

  1. Sonden für Hartgewebe
  2. Sonden für das Zahnfleisch (Parodontalsonden)

Omnident bietet Parodontalsonden und Sonden für Hartgewebe in verschiedenen Ausführungen für den alltäglichen Gebrauch in der Praxis.

Wofür benutzt man die Zahnsonden?

Zahnsonden werden stets zusammen mit einem Mundspiegel verwendet. Sonden für Hartgewebe dienen dazu, kariöse Stellen im Zahnschmelz oder raue Bereiche an der Zahnoberfläche zu entdecken. Die Instrumente finden aber auch Anwendung, wenn der Randschluss von beispielsweise Kronen überprüft werden soll.

Parodontalsonden sind dagegen Instrumente zur Messung der Tiefe von Zahnfleischtaschen. Im Rahmen der Früherkennung können verschiedene Parodontalsonden zum Einsatz kommen, am häufigsten die sogenannte WHO-Sonde. Hierbei handelt es sich um eine Sonde mit farblichen
Markierungen an bestimmten Stellen der geraden Spitze (3,5-5,5 mm, 8,5 mm, 11,5 mm). Diese zeigen die Tiefe der Zahnfleischtasche an. Andere Parodontalsonden haben an anderen Stellen Einkerbungen oder farbliche Markierungen, zum Beispiel die Sonde nach Williams (im Millimeterabstand 1-3 mm, 5 mm, 7-10 mm). Darüber hinaus gibt es noch weitere Zahnsonden, die seltener benötigt werden, wie die sogenannte Miller-Nadel oder die Knopfsonde.

Wie werden Zahnsonden aufbereitet?

Zahnsonden gehören wie Mundspiegel und Pinzetten zur Risikogruppe semikritisch A (ggf. kritisch A). Das bedeutet, dass sie mit Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut in Berührung kommen. Anders als chirurgische Instrumente oder Füllungsinstrumente durchdringen sie jedoch weder Haut noch Schleimhaut oder kommen mit Blut oder inneren Geweben in Kontakt. Instrumente mit der Einstufung "semikritisch A" stellen keine besonderen Anforderungen an die Aufbereitung. Sie werden üblicherweise maschinell gereinigt und thermisch desinfiziert, gegebenenfalls sterilisiert. Bei “kritisch A”-Instrumenten ist die Sterilisation dagegen Pflicht.


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