Instrumenten-Reinigung und Desinfektion, manuell

Instrumentendesinfektion Omnisept

Die Instrumentendesinfektion ist unerlässlich für die Prävention von Infektionen und deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Hygienemanagements in jeder Zahnarztpraxis. Jedes Instrument gehört zu einer bestimmten Risikoklasse von Medizinprodukten, die unterschiedliche Anforderungen an die Aufbereitung stellen.

Omnident bietet mehrere Lösungen zur Instrumentendesinfektion an:

  • Omnisept: für die schonende Reinigung und Desinfektion zahnärztlicher Instrumente
  • Omnisept Plus: für die schonende Reinigung und Desinfektion zahnärztlicher (chirurgischer) Instrumente
  • Omnidrill: für die Reinigung und Desinfektion rotierender Dentalinstrumente (einschließlich Gummipolierer, keramischer Schleifkörper und Wurzelkanalinstrumente)

Alle drei Desinfektionslösungen sind aldehyd- und phenolfrei und für die Verwendung im Ultraschallbad geeignet. Sie unterscheiden sich jedoch in einigen anderen Merkmalen und eignen sich deshalb für verschiedene Medizinprodukte.

Worin unterscheiden sich die Omnident Lösungen zur Instrumentendesinfektion?

Während Omnisept und Omnisept Plus für die manuelle Instrumentendesinfektion bestimmt sind, handelt es sich bei Omnidrill um ein Bohrerbad. In diesem lassen sich auch rotierende Instrumente sowie Wurzelkanalinstrumente, Gummipolierer und keramische Schleifkörper reinigen und desinfizieren.

Omnisept und Omnisept Plus bieten eine schnelle Wirksamkeit schon in geringer Konzentration. Beide Lösungen sind schon ab einer 1 %-igen Verdünnung verwendbar. Omnisept Plus weist zudem eine noch bessere Materialverträglichkeit auf und zeigt aufgrund der niedrigeren alkalischen Einstellung ein gutes Korrosionsverhalten. Auch Omnidrill zeichnet sich durch einen guten Korrosionsschutz und eine ausgezeichnete Reinigungskraft aus.

Wie lange ist die Standzeit?

Die Standzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Desinfektionsmittellösung ihre nachgewiesene Wirksamkeit erhält. Voraussetzung hierfür ist, dass die Lösung nach den Herstellerangaben angesetzt, abgedeckt und nicht länger als vom Hersteller empfohlen, stehen gelassen wird. Für alle Desinfektionslösungen von Omnident gilt: Bei Verwendung ist die Lösung täglich zu wechseln, bei starker Verschmutzung mehrfach täglich.

Welches Wirkungsspektrum haben sie?

Jede Lösung zur Instrumentendesinfektion hat ein spezielles Wirkungsspektrum. Die Wirkspektren der Produkte von Omnident finden Sie hier auf einen Blick


Wie lange sind die Einwirkzeiten?

  Omnisept Omnisept Plus Omnidrill
bakterizid X X X
levurozid X X X
tuberkulozid X X X
gegen behüllte Viren X X X und H1N1 (Schweinegrippe)
gegen unbehüllte Viren 0 X 0


Je nach Lösung und Konzentration variiert die Zeit, in der die Instrumente in der Lösung verbleiben müssen. Einen Überblick über die Einwirkzeiten bei den Desinfektionslösungen von Omnident liefert die folgende Tabelle:

 

    Einwirkzeiten nach den Methoden der Konzentration
    1 % 2 % 3 %
Omnisept VAH 60 min 30 min 15 min
Omnisept Plus VAH 30 min (Bakterien und Hefen), 60 min (m. terrae) 15 min 15 min
Omnidrill VAH 5 min 5 min 5 min

Tipps für die Instrumentendesinfektion

  1. Sie erhalten die Omnident Lösungen zur manuellen Instrumentendesinfektion als 5- und 10-Liter-Kanister. Darüber hinaus sind sie als 1-Liter-Dosierflasche (Omnisept, Omnisept Plus) bzw. 2-Liter-Flasche (Omnidrill) erhältlich.
  2. Achten Sie bei der Dosierung auf die Herstellerangaben und stimmen Sie diese auf die jeweilige Instrumentendesinfektion ab.
  3. Wenn Sie Desinfektionsmittel aus dem Kanister verwenden, hilft Ihnen die passende Omnident Dosierpumpe bei der Abmessung der richtigen Menge.
  4. Schützen Sie Ihre Kleidung bei der Arbeit mit Desinfektionsmitteln mit unserer Omni PE Einweg-Laborschürze und tragen Sie während der Aufbereitung Einweg-Handschuhe als Teil Ihrer persönlichen Schutzausrüstung (PSA).
  5. Praktisch: Die Instrumentenwanne von Omnident mit Siebeinsatz und Deckel hat ein Fassungsvermögen von 3 Litern. Hier finden zahlreiche Instrumente Platz zur Desinfektion.
  6. Wichtig: Vergessen Sie nicht die detaillierte Dokumentation der Aufbereitung und die Kennzeichnung der aufbereiteten Instrumente!

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