Handschuhe Latex, unsteril, gepudert

Einweghandschuhe gehören zu dem am meisten genutzten Verbrauchsmaterial in jeder Zahnarztpraxis. Traditionell werden hierzu Latexhandschuhe verwendet und obwohl es inzwischen einige alternative Materialien zu Latex gibt, sind sie immer noch die beliebtesten Einweghandschuhe, die im medizinischen Bereich Verwendung finden. Das liegt vor allem an den zahlreichen Vorteilen, die Einweghandschuhe aus Latex bieten:

  • guter Schutz vor Mikroorganismen
  • sehr dehnfähig und dennoch reißfest
  • hohe Griffsicherheit
  • gutes Tastempfinden
  • angenehmes Tragegefühl, hoher Tragekomfort


Auch die Latex-Untersuchungshandschuhe von Omnident zeichnen sich durch einen hohen Tragekomfort, eine besonders ausgeprägte Sensibilität und eine zuverlässige Schutzwirkung nach EN 455 aus. Darüber hinaus sind sie puderfrei und aus proteinarmem Latex hergestellt und deshalb hypoallergen. Unsere unsterilen Latexhandschuhe sind in verschiedenen Handschuhgrößen in Verpackungseinheiten mit jeweils 100 Stück erhältlich.

 

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(1 Produktgruppe)

Wie wird Latex hergestellt bzw. gewonnen?

Latex ist ein Naturprodukt und wird aus Naturkautschuk hergestellt. Die Basis hierfür ist die Milch des Kautschukbaums (Hevea brasiliensis), der im Laufe des Produktionsprozesses weitere Substanzen wie Eiweiße, Harze und Mineralstoffe beigemischt werden. Handförmige Keramikformen werden - je nach gewünschter Dicke mehrmals - in das flüssige Latex getaucht.

Puderfreie Latexhandschuhe wie die Einweg-Untersuchungshandschuhe von Omnident werden anschließend mehrmals in ein Chlor-Bad getaucht umallergieauslösenden Proteine zu entfernen. Nach dem Tauchvorgang gelangen die mit Latex überzogenen Formen durch einen Wärmebereich, in dem sie trocknen. Anschließend werden die Latexhandschuhe von der Form gelöst und, sobald sie ausgekühlt sind, verpackt. 

Welche Normen müssen Latexhandschuhe im medizinischen Bereich erfüllen?

Damit Latexhandschuhe (oder andere Einweghandschuhe) für den Einsatz im medizinischen Bereich zugelassen werden, müssen sie die Europäische Norm EN 455 erfüllen. Diese bezieht sich auf folgende Kriterien:

  • Dichtigkeit
  • Reißfestigkeit
  • enthaltene Puder, Chemikalien, Endotoxine und herauslösbare Proteine
  • Haltbarkeitsdauer (mit Hinweis zur empfohlenen Lagerung)


Nur wenn die Latexhandschuhe die Anforderungen an diese Kriterien erfüllt, entsprechen sie der Norm EN 455 und dürfen im Medizinsektor eingesetzt werden.

Warum sind medizinische Latexhandschuhe Einmalprodukte?

Aus hygienischen Gründen und zur Gewährleistung des Infektionsschutzes im Sinne der Patienten- und Personalsicherheit ist das Tragen von Einmalhandschuhen im Gesundheitssektor gesetzlich vorgeschrieben. 

Warum müssen Latexhandschuhe der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) entsprechen?

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) bezeichnet sämtliche Ausrüstung, die Beschäftigte tragen oder nutzen, um ihre Gesundheit und Sicherheit bei der Ausübung ihrer Arbeit zu schützen. Um diesen Schutz zu gewährleisten, dürfen nur Produkte verwendet werden, welche die Anforderungen der PSA erfüllen. Das tun sie, wenn sie der Norm EN 455 sowie der  Norm für Schutzhandschuhe im Umgang mit Chemikalien  der EN 374 entsprechen und nach der Medizinproduktrichtlinie (MDD) produziert wurden. 

Hinweis: Der Praxisbetreiber ist dazu verpflichtet, seinen Mitarbeitern die entsprechende Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen. Die Mitarbeiter wiederum müssen diese während der Arbeitszeit tragen. Die Details zur persönlichen Schutzausrüstung in der Zahnarztpraxis sind im Hygieneplan festgelegt. 

Wodurch kann man eine Latexallergie bekommen?

Ausgelöst wird die Latexallergie durch bestimmte wasserlösliche Eiweißstoffe (Proteine), die sich in der Kautschukmilch befinden. Wenn das Immunsystem beim Kontakt mit diesen Proteinen Antikörper bildet, die sich gegen Bestandteile der Latex-Proteine richten, können diese bei einem erneuten Kontakt entzündungsfördernde Botenstoffe aktivieren. Die Folge ist eine allergische Reaktion, die sich zunächst in Quaddeln auf der Haut äußert.

Ein häufiger und intensiver Hautkontakt mit Latexprodukten wie Einmalhandschuhen begünstigt das Auftreten einer Latexallergie. Außerdem steigt das Allergierisiko, wenn der Auslöser nicht nur über die Haut, sondern auch über die Atemwege in den Körper gelangt. Das kann beim An- und Ausziehen der Latexhandschuhe passieren, vor allem bei gepuderten Handschuhen.

Welche Alternativen gibt es zum Latexhandschuh?

Alternativ zu Latexhandschuhen gibt es Einweghandschuhe aus latexfreien Materialien wie Nitril oder Vinyl. Beide lösen keine Allergie aus, weisen ansonsten jedoch spezifische Eigenheiten auf: Nitrilhandschuhe zeichnen sich durch eine gute Widerstandsfähigkeit bei sehr gutem Tastempfinden aus. Sie bieten nicht nur Schutz gegenüber Mikroorganismen, sondern auch gegenüber Ölen und Chemikalien. Deshalb erfüllen einige unserer Nitrilhandschuhe nicht nur die Norm für medizinische Untersuchungshandschuhe (EN 455), sondern auch die Norm für Schutzhandschuhe im Umgang mit Chemikalien (EN 374).


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